Wir laden Sie herzlich ein,
am DIALOG MIT DEM ENDE
auf unserer digitalen Pinnwand
teilzunehmen.

Beantworten Sie die Fragen der Ausstellung!

Eine Ausstellung über die Endlichkeit und das Leben

Das Leben ist einzigartig.
Und es wird enden.
Reden wir darüber.

Der Tod ist das letzte Tabu. Über das Sterben spricht man nicht in einer Gesellschaft, die immer gesünder und leistungsfähiger werden will. Aber jedes Leben endet mit dem Tod. Früher oder später.

Auf Initiative des Sozialunternehmers Andreas Heinecke, der bereits zahlreiche erfolgreiche Formate zu schwierigen, manchmal auch unbequemen Themen entwickelt hat, begaben sich die Dokumentarfilmerin Sylvie Hohlbaum und der Fotograf Steffen Baraniak auf die Suche nach Menschen in ihrer letzten Lebensphase.

Zwei Jahre lang haben die beiden Künstler recherchiert und insgesamt 14 Frauen und Männer getroffen, die bereit waren, ihre Gedanken, Gefühle und Ängste zum Thema Sterben mit ihnen zu teilen; darunter sowohl junge Schwerkranke, Menschen mit einer Nahtoderfahrung als auch Hochbetagte. In der Ausstellung werden die eindrücklichen filmischen Porträts und Fotografien präsentiert, die bei diesen Begegnungen entstanden. Darin beantworten die Protagonist*innen existenzielle Fragen wie „Wollen Sie ewig leben?“ oder „Wofür wollen Sie erinnert werden?“

DIALOG MIT DEM ENDE versteht sich als Annäherung und lädt dazu ein, in einen eigenen Dialog mit diesem schwierigen und gleichsam ganz alltäglichen Thema zu treten, das – wie die Geburt – natürliche Bedingung des Lebens ist und die Menschen letztlich vereint. Wie intensiv oder zaghaft die Annäherung geschieht, bleibt dabei den Besucher*innen selbst überlassen. Die Ausstellung bietet Raum für Gespräche mit Protagonist*innen des Films sowie mit Menschen, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben. Die Vermittler*innen vor Ort laden Sie aktiv ein den Dialog mitzubestimmen, einzelne Fragen der Ausstellung an einer dafür vorgesehenen Pinnwand selbst zu beantworten oder eigene Fragen zu stellen.

Das Konzept der Ausstellung ist in Zusammenarbeit von Andreas Heinecke, den Künstler*innen Sylvie Hohlbaum und Steffen Baraniak und der Körber-Stiftung entstanden. Als Pilotprojekt wurde die Ausstellung 2019 mit finanzieller Unterstützung der Homann-Stiftung im Haus im Park der Körber-Stiftung gezeigt. Aufgrund ihres Erfolgs wurde gemeinsam daran gearbeitet eine Wanderausstellung zu entwickeln, die bis Mitte 2022 durch Deutschland touren wird. Für diesen großen Schritt konnte die Beisheim Stiftung als weiterer wichtiger Partner gewonnen werden.

Eine Kooperation von

Die Ausstellungsmacher

v.l. Steffen Baraniak, Sylvie Hohlbaum und Dr. Andreas Heinecke

Steffen Baraniak (G2) wurde in Leipzig geboren. Seine Ausbildung zum Kunstschmied absolvierte er in Ost-Berlin, bevor er im Sommer 1989 in die Bundesrepublik flüchtete. An der Uni Hamburg studierte Steffen Baraniak Kunstgeschichte, danach Freie Kunst an der HFBK Hamburg. Seit 1996 ist er als freier Fotograf in den Bereichen Theater, Porträt und Reportage tätig sowie als Art Director.
Er verwirklicht Ausstellungen und Publikationen im In- und Ausland. Sein Interesse gilt den Menschen am Rande der Gesellschaft, dem Überleben an sozialen und geografischen Peripherien. Ein persönlicher Bezug zu DIALOG MIT DEM ENDE ergab sich durch den Tod seiner Eltern während der Arbeit am Projekt. (Mehr unter: https://g2.de/)

Dipl. Des. Sylvie Hohlbaum wurde in Frankfurt am Main geboren. An der Hochschule für Gestaltung in Offenbach am Main studierte sie von 1996 bis 2002 Film/Dokumentarfilm/Kunst und erlangte ihr Diplom mit Auszeichnung. Als freue Autorin und Regisseurin sowie Dozentin für dokumentarische Kurzfilmformate lebt und arbeitet sie in Hamburg.
Sylvie Hohlbaums Interesse gilt den Menschen und ihren besonderen Geschichten, den soziologischen Phänomenen in unserer  Gesellschaft. Aktuell arbeitet sie als freie Autorin zum Thema „Wandel der Trauerkultur in Deutschland“. Eine Ausstellung ist ein guter Weg, ein Thema an die Menschen heranzutragen, das sie im Alltag so nicht annehmen würden. (Mehr unter: https://sylvie-hohlbaum.de/)

Prof. Dr. Andreas Heinecke ist erfolgreicher Social Entrepreneur und hat u.a. den Dialog im Dunkeln begründet. Er wurde 2005 von Ashoka als erster Social Entrepreneur in Deutschland und Westeuropa ausgezeichnet. 2007 wurde er als Global Fellow von der Schwab Foundation of Social Entrepreneurship des Word Economic Forums ausgewählt.
Andreas Heinecke studierte Geschichte und Literatur, promovierte in Philosophie und lehrt als Honorarprofessor Social Business an der European Business School in Wiesbaden und an anderen internationalen Hochschulen. (Mehr unter: https://dialog-in-hamburg.de/dialoghaus/geschichte/)

Mitwirkende

Konzeption und Realisierung:

Steffen Baraniak, Andreas Heinecke, Sylvie Hohlbaum

Technisches Design und Umsetzung:

Ricarda Lutz, Friedwart Ziegler

Ein besonderer Dank gilt den Protagonist*innen der Ausstellung:

Jette Dessaules, Sabine Dinkel, Eleonore Engel, Dieter Fehrs, Erwin Heimberger, Jennifer Lange, Hans Meister, Gertrud Rosemann, Sabrina Scherbarth, Walter Schmidt, Joachim Schoss, Eva Simon, Dieter Simon, Rosemarie Stolte, Dr. Katrin Tarnowski

Tourdaten

Trier (Tuchfabrik) 07.01. – 30.01.2022

Arnsberg (Stadtbibliothek) 03.02. – 26.02.2022

Halle/Saale (Gemeindezentrum Ev. Kirchspiel Halle Süd) 02.03. – 18.04.2022

Regensburg (Universität) 22.04. – 02.06.2022

Braunschweig (St. Andreas Kirche) 07.06. – 30.6.2022

Schwäbisch-Gmünd (Klosterhospiz) 01.09. – 14.10.2022

München (tba) 18.10. – 29.11.2022

 

Pressestimmen

»Die Ausstellung Dialog mit dem Ende zeigt einmal mehr, der Tod ist ein so vielfältiges und spannendes Thema – wir sollten öfter darüber sprechen.«

NDR 90,3 Kulturjournal 11.04.2019

Pressestimmen

»Dialog mit dem Ende geht einen ganz anderen Weg. In Sitzecken mit Monitoren und Hörstationen wird der Film in Endlosschleifen eingespielt. An Schautafeln hängen die Bilder der Protagonisten. Film wie Fotos sind Meisterwerke. Intensiv, emotional – und doch nie ins Sentiment abgleitend.«

Hamburger Abendblatt 12./13.10.2019

Pressestimmen

»Da wird der Umgang mit dem Thema Tod tatsäch­lich direkt greifbar gemacht.«

trauer now 01.03.2021

 

Besucherstimmen

»Vielen Dank für die Offenheit und den Weg zum Wesentlichen – zu einem neuen Bewusstsein.«

Besucherstimmen

»Eine berührende Ausstellung, die uns längere Diskussionen beschert hat. Es gibt uns ein gutes Gefühl, dass das Thema Tod immer mehr in den Mittelpunkt des Lebens rückt.«

Besucherstimmen

»Herzlichen Dank für die gelungene Ausstellung, die anregt nachzudenken und nicht zu verdrängen. Es ist wichtig, dass wir alle lernen, uns dem eigenen Tod zu stellen: Sterben tun nur die anderen ist eben nicht wahr! Es hat mir gut gefallen, dass ältere und jüngere Menschen zu Wort kamen, denn jeder schaut durch eine andere Brille.«

Besucherstimmen

»Ich habe bereits eine Menge toller, aber auch bedrückender Gespräche über das Ende geführt. Ich sehe in dieser Ausstellung vor allem die Möglichkeit, eine Schwelle zu überwinden. Wenn wir können, verdrängen wir dieses Thema. Springt einen die Frage, haben Sie Angst vor dem Tod an, dann wird diese Verdrängung zumindest für einen Moment ausgehebelt. Gut so! Wir brauchen mehr Hilfe gegen den inneren Verdrängungsapparat!«

Besucherstimmen

»Ein wunderbarer, bewegender Dialog, der das Thema Tod in den Alltag holt!«

Besucherstimmen

»Herzlichen Dank! Die Einfachheit der Ausstellung beeindruckt besonders. Tolle Fragen und die Fotos sind wunderschön.«

Besucherstimmen

»Eine beeindruckende Ausstellung. In unserem Leben wird dieses Thema zu sehr an den Rand gedrängt.«

Besucherstimmen

»Ein wohltuendes Spektrum von Aussagen, Denkanstößen und Gedankenimpulsen.«

Retrospektive

Haus im Park der Körber-Stiftung

Pilotausstellung in Hamburg, 11.04.2019 – 09.05.2019

Die Ausstellung Dialog mit dem Ende wurde erstmalig als Auftakt zu dem Projekt Leben mit Tod der Körber-Stiftung im Haus im Park in Bergedorf gezeigt. Mit dem Projekt will die Körber-Stiftung helfen, die Sprachlosigkeit angesichts des Todes zu überwinden und zu einem bewussten Umgang mit der eigenen Endlichkeit ermutigen.

Mehr Informationen zur Ausstellung im Haus im Park sowie zu den Projekten der Körber-Stiftung: www.koerber-stiftung.de

Fotos: Bente Stachowske, G2 Baraniak

Hamburg Leuchtfeuer Lotsenhaus

Pilotausstellung in Hamburg, 13.10.2019 – 20.10.2019

Im Rahmen der Hamburger Hospizwoche 2019 wurde die Ausstellung Dialog mit dem Ende auch im Altonaer Lotsenhaus von Hamburg Leuchtfeuer präsentiert. Das Lotsenhaus ist mit seinem Angebot aus Bestattung, Bildung und Trauerbegleitung bundesweit einmalig.

Mehr Informationen über die Eröffnung im Lotsenhaus sowie über die Einrichtung selbst, finden Sie auf der Homepage von Hamburg Leuchtfeuer: www.hamburg-leuchtfeuer.de

Fotos: Hendrik Lüders

KONTAKT

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Sarah Kästner

Körber-Stiftung
Gräpelweg 8
21029 Hamburg

Telefon +49 40 72 57 02 -39

E-Mail kaestner@koerber-stiftung.de